Das Projekt Hop.Earth: der komplette Guide auf Deutsch

Auf den echten Straßen des Planeten fahren, direkt im Browser – das ist die Idee hinter dem Hop.Earth-Projekt. Hier findest du die vollständige Tastenliste, so wie das Spiel sie selbst definiert, eine ehrliche Bestandsaufnahme zum Auto, das nicht spawnen will, und den Helikopter, den fast niemand entdeckt. Dazu die Antwort auf die Frage, wie gut Deutschland eigentlich modelliert ist.

Hop.Earth kostenlos spielen → Öffnet die offizielle Seite hop.earth · Kostenlos · Zum Reinkommen brauchst du einen Account
Echte Straßen aus OSMAuch deine eigene Straße, wenn sie in OpenStreetMap steht
Aktuell Free RoamRennen und GPS-Navigation stehen auf der Roadmap
Autos, Helis, WaffenEs steckt viel mehr drin, als die Berichte erzählen
Early Access, offen benanntDie Entwickler räumen die Bugs selbst ein

Was ist das Projekt Hop.Earth – und wie gut ist Deutschland modelliert?

Wer bei Google „projekt hop earth“ eintippt, hat den Charakter der Sache schon richtig erfasst: Hop.Earth ist kein fertiges Spiel, sondern ein Projekt in aktiver Entwicklung – ein Browsergame, das aus OpenStreetMap-Straßendaten und Satelliten-Höhendaten in Echtzeit auf deinem Gerät eine befahrbare Welt erzeugt, während du fährst. Kein Download, keine Installation. Und weil nicht die ganze Erde gleich fein aufgelöst ist, lohnt vor der ersten Fahrt ein Blick auf die Karte der Detailstufen.

ZoneGeländeauflösung
Frankreich und Spanien
inkl. Korsika, Balearen und Kanaren
Bis zu 2-m-Raster – Steigungen, Kuppen und Bergstraßen sind hier deutlich originalgetreuer
Rest der Welt, Deutschland eingeschlossen30 m Basisauflösung
AntarktisNicht verfügbar

Für dich heißt das konkret: Deutschland ist komplett befahrbar. Jede Straße, die in OpenStreetMap erfasst ist, wird als echte Straße mit Physik erzeugt – von der Dorfstraße bis zur Autobahn. Das Gelände darunter stammt allerdings aus der 30-m-Basisauflösung, Höhenzüge sind hier also eine Annäherung. Wer sehen will, was die Engine wirklich kann, macht den Abstecher nach Frankreich oder Spanien, wo das Relief mit bis zu 2 m Raster aufgelöst ist: Alpenpässe, Pyrenäen, Küstenstraßen. Weitere Länder sollen nach und nach auf die hohe Auflösung umgestellt werden.

Kein Zufall übrigens, dass dich die offizielle Lobby standardmäßig in Monte-Carlo absetzt. Monaco selbst steht zwar nicht auf der offiziellen 2-m-Liste, aber die bestätigte Hochauflösungszone beginnt buchstäblich eine Straße weiter im französischen Beausoleil – und der Stadtkurs von Monaco liegt direkt unter den Rädern. Das erklärt auch, warum so viele Einträge in der Liste Latest Races schlicht ein Koordinatenpaar um 43.73, 7.42 als Namen tragen: Alle bauen ihre Strecke genau dort, wo das Spiel sie abgesetzt hat.

Hop.Earth Steuerung: die komplette Tastenliste

Das Spiel zeigt dir seine Tasten bei der Ankunft nie von selbst – der Hauptgrund, warum die meisten nach zwei Minuten wieder weg sind. Du kannst die Liste jederzeit im Spiel aufrufen, indem du H gedrückt hältst.

Was der Hilfe-Bildschirm über X und F sagt

Die Beschwerde Nummer eins zu diesem Spiel lautet „wo ist das Auto“. Das Spiel selbst verteilt zwei verschiedene Rollen auf zwei verschiedene Tasten.

X gedrückt halten wird als Herbeirufen eines Fahrzeugs beschrieben. F wird als Einsteigen in ein Auto beschrieben, das bereits da ist.

Wörtlich genommen: Wenn du landest und sofort auf F hämmerst, gibt es noch gar kein Auto, in das du einsteigen könntest. Halte zuerst X, lass das Fahrzeug ankommen und vollständig zum Stehen kommen, drücke dann F.

Das ist das, was die Oberfläche über sich selbst sagt – nicht dasselbe wie ein verifiziertes Verhalten. Diese Seite hat die beiden Dinge früher vermischt; das hätte nicht passieren dürfen.

Werden wir genau, denn zu dieser Frage existieren drei Quellen, und sie passen nicht zusammen.

1. Der Text des Spiels. Hilfe-Bildschirm und Einblendungen sagen „Hold X to summon a vehicle“ und „Press F to drive. G to get in as a passenger.“ Daher stammt jede Taste in den Tabellen unten: eine Dokumentation der Absicht, und die vollständigste verfügbare Quelle.

2. Spieler, die das Gegenteil berichten. Auf Hacker News fragt einer:

"Where's the car? 'F' does nothing"

…und ein anderer widerspricht dem Spieltext frontal:

"Holding X to summon a vehicle does not seem to work"

Der Threadstarter wiederum, der tatsächlich ein Auto bekommen hat, beschreibt eine dritte Methode: „A full reload helps. Don't press too many buttons until you land. Then press F until the car appears. only enter when it stops.“ Also wiederholtes Drücken von F – kein gehaltenes X.

3. Was wir selbst gemessen haben. Am 8. August 2026 sind wir mit einem echten Account ins Spiel, um die Frage zu klären – und konnten es nicht: Die Spielfigur ist nie gelandet. Beim direkten Auslesen des internen Spielerzustands fanden wir sie eingefroren auf ihrer Spawn-Höhe von 2000 m, mit null Metern Sinkflug in vier Sekunden – und in diesem Zustand haben gehaltenes X, zwölfmal F und sogar zwanzig echte Tastenanschläge auf W exakt gar nichts bewirkt.

Die ehrliche Schlussfolgerung: Wir können weder bestätigen, dass gehaltenes X ein Auto herbeiruft, noch das Gegenteil behaupten. Was wir sagen können: Es gibt einen Zustand, in dem alle Tasten ignoriert werden – genau das, was den einen schwören lässt, F sei kaputt, und den nächsten, X sei es. Bevor du die richtige Taste suchst, prüfe also, ob du überhaupt am Boden bist. Die Seite zu diesem Problem führt alle Belege im Detail auf.

Fahren und zu Fuß

Lies diese Tabelle als die Definitionen des Spiels selbst. Jede Zeile stammt aus dem Hilfe-Bildschirm, den du im Spiel mit gehaltenem H aufrufst. Das macht sie vollständig – und markiert zugleich ihre Grenze: Sie sagt, was jede Taste tun soll, nicht, was wir haben passieren sehen.

TasteFunktion laut Hilfe-Bildschirm
WASDFahren oder laufen – die Pfeiltasten funktionieren ebenfalls
XZu Fuß: halten, um ein Fahrzeug zu rufen. Am Steuer: kurz drücken stellt das Auto wieder auf die Räder, halten setzt dich zurück auf die Straße
FIns Auto einsteigen / aussteigen
GAls Beifahrer einsteigen
JNitro – halten lässt das Auto springen (daher der Name Hop.Earth)
LeertasteHandbremse / Kickflip
ShiftMehr Motorleistung
AltWeniger Motorleistung
12Waffen

Die einzige Zeile, die du mit Vorsicht lesen solltest, ist X zu Fuß. Alles andere ist unstrittig, das Herbeirufen nicht: Zwei Spieler berichten, dass das Halten bei ihnen nichts bewirkt, und unsere eigenen Versuche kamen nie bis zur Überprüfung, weil die Figur in der Luft hängen blieb. Behandle es als das Erste, was du ausprobierst – nicht als Gewissheit.

J – die Taste, die dem Spiel seinen Namen gab

Kurz gedrückt ist J Nitro. Gehalten lässt dieselbe Taste das Auto springen – und dieser Sprung ist kein Stunt-Gimmick, sondern der offizielle Notausgang. Die Entwickler geben an, dass rund 95 % der Straßen und Kreuzungen korrekt dargestellt werden, viele Kreuzungen aber noch kaputt sind, und ihre Anweisung dazu ist unmissverständlich: „press and hold J to make your car jump over the broken geometry. It makes sense, because the game is called Hop.Earth!“

Sobald dein Auto also an nichts hängen bleibt, gegen eine unsichtbare Kante fährt oder in einer Kreuzung einsinkt: J halten und drüberspringen, statt zurückzusetzen und es aus einem anderen Winkel zu probieren. Das erklärte Langzeitziel liegt bei 99,99 % korrekter Geometrie, aber heute entscheidet J, ob dich eine kaputte Kreuzung zwei Sekunden kostet oder die ganze Tour.

Interface und Multiplayer

TasteFunktion
HHilfe- und Steuerungsbildschirm
MWeltkarte
TabPunktestand der laufenden Runde
TChatnachricht senden
NNächster Musiktitel
KVollbild
LPointer Lock – freie 360°-Sicht mit der Maus
VKameraschulter wechseln

L ist die Taste, die alle überspringen, bevor sie das Spiel fade finden: Sie löst den Blick von der Achse des Autos. Wer durch eine Gegend fährt, die er wirklich kennt, und dabei zur Seite schauen kann, gewinnt mehr als mit jeder anderen Taste.

Helikopter

TasteFunktion
QWEASDHelikopter steuern
LeertasteHalten stabilisiert die Maschine
Shift / AltMehr / weniger Motorleistung
XHelikopter zurücksetzen
MWeltkarte

Zwei Tasten verhalten sich hier völlig anders als im Auto. Leertaste ist keine Handbremse mehr: Gehalten stabilisiert sie die Maschine – der Reflex, den du brauchst, sobald ein Schwebeflug zu trudeln beginnt. Und Q und E rücken mit in die Steuerung, aus vier Tasten werden sechs.

Touch und Gamepad

Auf dem Handy oder Tablet beschreibt das Spiel sein Schema selbst: „Move finger in the lower-left part of the screen to walk“ und „Move thumbstick on the left to turn left or right“. Für den Kampf lautet die offizielle Kurzfassung „Left hand steering, right aiming and shooting“ – linker Daumen lenkt, rechter zielt und schießt. Zum Controller sagt das Spiel nur „Your gamepad or joystick might work too“: ein „vielleicht“, kein zugesichertes Feature. Anschließen und ausprobieren.

So spielst du Hop.Earth: deine ersten fünf Minuten

  1. Leg einen Account an. Ohne Account kommst du nicht ins Spiel.
  2. Geh über die offizielle Lobby rein. Unter OFFICIAL findest du eine Lobby namens „LOBBY — Start Here!“ im single player mode. Fang dort an: Die COMMUNITY-Liste direkt darunter haben die Entwickler selbst mit (UNSTABLE) markiert, und manche dieser Server zeigen schlicht down.
  3. Wähl deinen Landepunkt von Hand auf der Karte. Du startest in einer Kartenansicht, standardmäßig auf Monte-Carlo zentriert. Oben gibt es zwar ein Go to-Suchfeld, aber bei uns hat es seinen Job nicht gemacht: Nach dem Eintippen einer Straße in Los Angeles und dem Auswählen des Vorschlags blieb die Karte auf Monaco stehen, der HOP HERE-Button zeigte weiter 43.7434, 7.4231. Zieh die Karte also selbst in die gewünschte Region, klick die exakte Stelle an und prüf die angezeigten Koordinaten, bevor du bestätigst.
  4. Prüf zuerst, ob du gelandet bist. Du springst aus 2000 m am Fallschirm ab. Solange du in der Luft bist – und erst recht, wenn du regungslos in der Luft hängst – reagiert keine einzige Taste. Kommt der Boden nach zehn Sekunden überhaupt nicht näher, lade hop.earth neu und geh wieder rein: Keine Taste holt dich aus diesem Zustand.
  5. Am Boden: X gedrückt halten, wie das Spiel es beschreibt. Warte, bis das Auto ankommt und sich komplett nicht mehr bewegt. Kommt nichts, raten manche Spieler stattdessen zu mehrfachem F – in einem Punkt sind sich beide Lager einig: Steig erst ein, wenn das Fahrzeug steht.
  6. Drück F zum Einsteigen, dann W zum Losfahren. An der ersten Kreuzung, an der du hängen bleibst, hältst du J und springst drüber.

Das ist die komplette Spielschleife. Alles Weitere – Strecken, Waffen, der Helikopter – setzt oben drauf.

Die häufigsten Probleme und ihre echten Lösungen

Hop.Earth steht offen dazu, ein Early-Access-Projekt zu sein: Early Adopters wird ausdrücklich gesagt, dass sich die Mechaniken noch verändern und jede Menge Bugs dazugehören – melden erwünscht. Diese vier Fälle decken das meiste ab, was dir begegnen wird.

BESCHWERDE NR. 1

Das Auto spawnt nicht

„Ich drücke F und nichts passiert – da ist einfach kein Auto.“

Bevor du einer Taste die Schuld gibst, prüf, ob du gelandet bist. In unseren Tests blieb die Spielfigur auf 2000 m Höhe eingefroren, ohne in vier Sekunden auch nur einen Meter zu sinken – und in diesem Zustand hat keine Eingabe irgendeine Wirkung: nicht X, nicht F, nicht einmal echte Tastenanschläge auf W. Hängst du in der Luft fest, hilft nur Neuladen der Seite.

Bist du am Boden auf einer erzeugten Straße, folge dem, was das Spiel sagt: X halten, warten, bis das Fahrzeug angekommen und vollständig zum Stehen gekommen ist, erst dann F drücken. In ein noch rollendes Auto einsteigen zu wollen, ist der andere Klassiker. Und falls das Halten von X nichts bringt: Es gibt Spieler, bei denen es laut eigener Aussage nicht funktioniert und die stattdessen zu mehrfachem F raten. Wir konnten den Streit nicht entscheiden – wir sind ja nie gelandet.

Im Gelände verkeilt, auf einer kaputten Kreuzung

Das Auto bleibt an unsichtbarer Geometrie hängen oder sinkt in die Fahrbahn ein.

Bekannte, offen kommunizierte Grenze: Viele Kreuzungen sind noch fehlerhaft. Halte J und spring drüber, wie oben beschrieben. Wenn gar nichts mehr geht: Kurz X drücken stellt das Auto wieder auf die Räder, gehaltenes X setzt dich zurück auf die Straße.

Der Bildschirm ist fast schwarz

Man kommt ins Spiel und erkennt so gut wie nichts.

Hop.Earth folgt der echten Uhrzeit. Landest du in einer Stadt, in der gerade Nacht ist, ist die Welt wirklich dunkel – das ist weder ein Bug noch deine Grafikkarte. Zweiter Effekt, der oft noch dazukommt: Das Gelände ist schlicht noch nicht fertig aufgebaut, und ein paar Sekunden Geduld reichen.

Um auf die Tagseite des Planeten zu wechseln, verlass dich allerdings nicht auf die Go to-Suche: In unseren Versuchen hat das Auswählen eines Vorschlags die Karte um keinen Pixel bewegt. Öffne die Weltkarte mit M, zieh sie zu einem Kontinent mit Tageslicht – liegt Europa in der Nacht, probier Amerika oder Ostasien – und klick deinen Landepunkt direkt an, mit Blick auf die angezeigten Koordinaten.

Es ruckelt – oder du fällst endlos, ohne dass Boden kommt

Die Welt stockt alle paar Sekunden, oder man sinkt ewig, ohne dass unten etwas auftaucht.

Das sind zwei verschiedene Probleme im selben Kostüm, und sie verlangen entgegengesetzte Antworten.

Das Ruckeln ist deine Maschine. Jede Straße und jede Kreuzung wird in Echtzeit auf deinem eigenen Rechner aus Karten- und Höhendaten erzeugt, während du vorankommst. Es ist also eine Frage von Hardware und Bandbreite, nicht der Server. Die Entwickler räumen selbst ein, dass es noch „some jank when approaching the next tile“ gibt. Schließ die anderen Tabs, spiel in einem Desktop-Browser mit aktivierter Hardwarebeschleunigung, und gib einer neuen Gegend ein paar Sekunden zum Aufbauen, bevor du hineinbretterst.

Der Fall ohne Ende ist etwas anderes. Du wirst auf exakt 2000 m ausgeklinkt: Der Weg am Fallschirm ist auch dann lang, wenn alles funktioniert. Er kann aber auch komplett zum Stillstand kommen. Am 8. August 2026 haben wir beim direkten Auslesen des internen Spielerzustands die Höhe achtmal im Halbsekundenabstand erfasst: 1999,9 m bei allen acht Messungen – null Meter Sinkflug in vier Sekunden. Das ist kein langsames Fallen, das ist Stillstand. Und nichts holt dich da raus: Wir haben X gehalten, zwölfmal F gedrückt und dann zwanzig echte Tastenanschläge auf W geschickt – Position vorher und nachher identisch, die Figur hatte sich keinen Zentimeter bewegt.

So erkennst du, in welchem Fall du steckst: Schau zehn Sekunden auf den Boden. Kommt er näher, und sei es noch so langsam? Dann baut sich das Gelände noch auf, und Warten ist die richtige Antwort – ein Neuladen würde alles wegwerfen, was dein Rechner schon erzeugt hat, und dich eine komplette Runde zurücksetzen. Bewegt sich gar nichts, und keine Taste zeigt irgendeine Wirkung? Dann hängst du fest, und nur ein Neuladen von hop.earth holt dich raus. Wobei auch eine neue Sitzung wieder hängen kann: Von unseren drei Versuchen an jenem Tag endeten zwei in der Luft, der dritte kam gar nicht erst rein. Der Guide zu Ladeproblemen und Rucklern dokumentiert alle Messungen.

Was kaum jemand über das Hop.Earth-Projekt weiß

Fast jeder Bericht beschreibt dieses Spiel als gemütliche Spritztour „auf Google Maps“. Die Tastenliste erzählt eine ganz andere Geschichte.

Es gibt Helikopter

Ein komplettes Flugschema wird mit dem Spiel ausgeliefert (siehe Tabelle oben), und der Helikopter-Guide geht ins Detail. Wer nur gefahren ist, hat erst die Hälfte von Hop.Earth gesehen.

Es gibt Waffen

1 und 2 wechseln die Waffe, und das Spiel kennt Schüsse, ein Scoreboard und Runden. Auf dem Touchscreen ist die Aufteilung ausdrücklich „linke Hand lenkt, rechte Hand zielt und schießt“. Das ist deutlich näher an einer Multiplayer-Sandbox als an dem kontemplativen Fahrsimulator, als der es überall beschrieben wird.

Es ist eine Multiplayer-Welt mit Chat und Runden

T öffnet den Chat, Tab zeigt den Punktestand der laufenden Runde. In einer Partie steht am unteren Bildschirmrand eine Einladungsadresse der Form hop.earth/?server=XXXXX mit einem COPY-Button: So holst du deine Freunde in exakt dieselbe Welt. Jede Sitzung hat ihren eigenen Code.

Es gibt einen Musikplayer

N springt zum nächsten Titel. Eine Kleinigkeit – aber niemand erwähnt sie je.

Eine Strecke bauen und teilen (Create a race)

Erst die Erwartungen geraderücken: Laut den Entwicklern ist das Spiel aktuell Free Roam„Currently it's free roam. Drive anywhere you want.“ – und Rennen wie GPS-Navigation stehen noch auf der Roadmap. Was es heute gibt, ist ein Streckenplaner plus eine geteilte Sitzung. Genau deshalb zeigt die Mehrheit der Einträge in der öffentlichen Liste Latest Races eine Höchstgeschwindigkeit von 0.00: Viele Leute zeichnen eine Strecke und fahren sie nie wirklich.

  1. Klick auf Create a race in der Kartenansicht.
  2. Klick deinen Startpunkt an. Ein grüner START-Marker landet auf der Karte.
  3. Klick dein Ziel an. Ein roter FINISH-Marker erscheint, und das Spiel zieht automatisch eine Route entlang des echten Straßennetzes zwischen beiden Punkten.
  4. Lies das Strecken-Panel. Es nennt Länge, Wetter, Belag, Höhe und die Startstraße – zum Beispiel Length 1.82 km · Weather: Very good · Surface: Asphalt · Elevation 42 m · Start street: Quai Antoine 1er. Ja, es gibt tatsächlich Wetter und Fahrbahnbelag: Das erwähnt sonst kaum jemand.
  5. Starten, teilen oder verwerfen. Die drei Buttons heißen Start Race, Share race und Reset Race; der letzte entfernt beide Marker, damit du neu zeichnen kannst.

Praxistipp: Bau deine erste Strecke dort, wo dich das Spiel absetzt, rund um Monaco. Die Straßen sind kurz, die französische 2-m-Zone beginnt einen Hang weiter in Beausoleil, und du siehst sofort, ob die automatische Route sauber der Straße folgt oder durch eine kaputte Kreuzung schneidet. Die Strecken-Seite nimmt jeden Schritt einzeln durch.

Häufige Fragen

Warum spawnt mein Auto in Hop.Earth nicht?

Prüf zuerst, ob du überhaupt gelandet bist: In unseren Tests fror die Spielfigur auf ihrer Spawn-Höhe von 2000 m ein, und in diesem Zustand reagiert keine einzige Taste. Bist du am Boden, beschreibt das Spiel den Weg so: X halten, um ein Fahrzeug zu rufen, warten, bis es steht, dann F zum Einsteigen. Manche Spieler berichten allerdings, dass das Halten bei ihnen nichts bewirkt – nimm es als Ausgangspunkt, nicht als Garantie.

Ist Hop.Earth kostenlos?

Ja. Das Spiel läuft im Browser, ohne Download. Es gibt ein optionales Topup für Unterstützer der ersten Stunde – Karte, PayPal oder Ethereum – aber zum Spielen ist es nicht nötig.

Ist Hop.Earth auf Deutsch?

Nein, die Oberfläche des Spiels ist auf Englisch. Deshalb bleiben die Interface-Begriffe auf dieser Seite unübersetzt (Create a race, Go to, Topup, START, FINISH): Übersetzt würdest du sie auf dem Bildschirm nicht wiederfinden.

Braucht man einen Account, um zu spielen?

Ja, aktuell brauchst du einen Account, um ins Spiel zu kommen.

Kann man Hop.Earth auf dem Handy spielen?

Touch-Steuerung existiert, aber das Spiel baut das Gelände in Echtzeit auf deinem Gerät auf, und das kostet Leistung. Ein Desktop-Browser mit Hardwarebeschleunigung ist deutlich zuverlässiger.

Warum gibt es in Hop.Earth keine Gebäude?

Bewusste Entscheidung. Die Entwickler formulieren es so: „There are no buildings. Who needs them anyway? You can't drive on them.“ Die Priorität liegt auf befahrbaren Straßen, Kreuzungen und Tunneln mit Physik – OpenStreetMap-Gebäude anzuzeigen haben andere Projekte schon gemacht.

Kann ich in Deutschland fahren – auch auf der Autobahn?

Ja. Jede Straße, die in OpenStreetMap erfasst ist, wird als befahrbare Straße erzeugt, Autobahnen eingeschlossen. Das Gelände liegt in Deutschland allerdings bei der Basisauflösung von 30 m; die 2-m-Zonen sind derzeit Frankreich und Spanien samt Inseln, weitere Länder sollen folgen.

Wo fährt es sich am besten?

In Frankreich und Spanien, Korsika, Balearen und Kanaren eingeschlossen: Dort ist das Relief mit bis zu 2 m Raster aufgelöst, gegenüber 30 m im Rest der Welt. Am deutlichsten sieht man den Unterschied in den Bergen und auf Küstenstraßen, weil dort das Relief die Arbeit macht.

Kann ich in meiner eigenen Straße fahren?

Wenn sie in OpenStreetMap eingetragen ist, ja – und genau das probiert fast jeder als Erstes. Verlass dich dafür aber nicht auf das Go to-Feld: In unseren Versuchen hat das Auswählen eines Vorschlags die Karte nicht bewegt. Zieh die Karte zu deinem Viertel, klick deine Straße an und prüf die Koordinaten, bevor du springst; steht dort noch Monaco, hat die Suche nichts getan.

Welche Kartendaten nutzt das Spiel?

OpenStreetMap für die Straßen, dazu Satelliten-Höhendaten: Das Spiel nennt Copernicus DEM, IGN RGE ALTI und CNIG LIDAR als Quellen.

Warum heißt es überall „Projekt Hop Earth“ – ist das Spiel nicht fertig?

Der Name trifft den Zustand ziemlich genau: Hop.Earth ist ein Early-Access-Projekt in aktiver Entwicklung, kein fertiges Spiel – und gibt das auch nicht vor. Aktuell ist es Free Roam; Rennen und GPS-Navigation stehen auf der Roadmap. Wer nach „Projekt Hop Earth“ sucht, meint genau dieses Ding.

Mehr Hop.Earth-Guides

Die Detailseiten unten sind auf Englisch, aber die Tastentabellen und Handgriffe lassen sich problemlos nachvollziehen.

Inoffizielle Fanseite. PlayHopEarth.com ist ein unabhängiger, von Spielern gemachter Guide. Er ist weder mit Hop.Earth noch mit dessen Entwickler verbunden, wird von ihnen weder unterstützt noch betrieben und hostet das Spiel nicht – alle Spiel-Links führen zur offiziellen Seite hop.earth. Die Tastenliste stammt aus dem Hilfe-Bildschirm des Spiels selbst – halte im Spiel H gedrückt, um sie zu überprüfen. Map data © OpenStreetMap contributors; elevation data © EU/ESA/IGN/CNIG.